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Zum Auftakt der diesjährigen Meisterschaftsrunde in der U15 am 26. Januar 2019 bei den Kreis-Einzelmeisterschaften in Emmerich war das Einsammeln der Medaillen und Titel für die Halderner Judoka kein schweißtreibendes Unterfangen. Das Ergebnis des Tages: Wenig Wettkampfzeit, drei Kreismeister und einen Vizekreismeister.

Natürlich stand für die vier Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. der Kreismeistertitel und das Erreichen der nächsten Runde auf Bezirksebene auf ihrem Wunschzettel. Ernüchternd für Lio Molzahn (-34 kg) und Veronika Pandzioch (-44 kg) war, dass sie in ihren Gewichtsklassen keinen Gegner hatten und kampflos den Kreismeistertitel zugesprochen bekamen. Im Kräftemessen unter Vereinskameraden wurden die Medaillen in der Gewichtsklasse bis 37 kg verteilt. Wie so oft standen sich Alexander Pandzioch und Pedro Cardoso auf der Tatami gegenüber. Und wie so oft musste sich Pedro Cardoso trotz guter Ansätze wieder mit dem Platz hinter Kreismeister Alexander Pandzioch zufrieden geben. Alle vier Judoka starten am kommenden Sonntag bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften in Velbert und hoffen auf einen Podestplatz, der zur Teilnahme an den Westdeutschen Einzelmeisterschaften berechtigt.

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Nach fünf Stunden Prüfungsstress wurden die Halderner Judoka Tanja Ehringfeld und Tristan Lankes mit den 2. Dan belohnt.

Die beiden machten sich am 19. Januar 2019 auf den Weg ins 170 km entfernte Lippstadt um ihr Können unter Beweis zu stellen. Gut vorbereitet durch Dieter Münnekhoff vom BSG Kleverland konnten sie bereits im ersten Prüfungsfach, der Katame-no-kata einen guten Grundstein legen. Nach dieser zeremoniellen Demonstration von Bodentechniken zeigten und erklärten sie Vorgehensweisen, wenn ihre Spezialtechnik verhindert wird. Die Prüfer stellten sie dabei vor knifflige Herausforderungen, die es zu lösen galt. Ein besonderes Lob wurde für die Lösungswege der Bodensituationen ausgesprochen. Am Ende dieses stressigen Tages hieß es dann: Bestanden! Von nun an dürfen die beiden den zweiten Meistergrad (Dan) auf der Judomatte tragen.

Der Judo-Club Haldern 1978 e.V. freut sich mit seinen beiden Judoka und gratuliert ihnen ganz herzlich zum neuen Dan-Grad.

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Die Geschwister Veronika und Alexander Pandzioch nehmen regelmäßig am Stützpunkttraining bei Bezirkstrainerin Samira Heisel in Duisburg und beim Landestrainer U15 Sascha Herkenrath in Düsseldorf teil. Am 16. Januar 2019 trainierten die beiden Nachwuchstalente des Judo-Club Haldern 1978 e.V. mit Judoka aus ganz Nordrhein-Westfalen in der Sportschule Wedau unter Leitung von U18-Bundestrainer Bruno Tsafak. Ein tolles Erlebnis und eine gute Gelegenheit, sich auf die anstehenden Meisterschaften in der Alterklasse U15 vorzubereiten. Und am Ende gab es noch ein gemeinsames Foto mit dem Bundestrainer.

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Die Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. haben im vergangenen Jahr bei vielen Veranstaltungen, wie beispielsweise bei Gürtelprüfungen, beim Jolinchen-Mini-Sportabzeichen, bei der Judo-Safari und beim Stierkampf ihre ganz persönlichen Erfolge feiern können. Im Mittelpunkt steht aber der Wettkampf. Die Halderner Judoka haben auch im Jahr 2018 wieder einige gute Ergebnisse auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene sowie bei internationalen Turnieren im In- und Ausland erzielen können. Dabei unterstützt und fördert der kleine Judoverein aus dem Lindendorf  seine Wettkämpfer und zeichnet jedes Jahr die besten Kämpfer aus. Am Samstag, den 12. Januar 2019 war es wieder so weit. In der Sporthalle am Motenhof überreichten Cornelia Kremer und Hans-Jürgen Martens die Pokale.

Erfolgreichster Judoka 2018 in der Altersklasse U10 ist Levi Steinhauf (81 Punkte) vor Ben Schulz (29 P.) und Miguel Plath (24 P.). Mit 363 Punkte führt Alexander Pandzioch souverän die Rangliste in der U13 vor Pedro Cardoso (159 P.) und Lio Molzahn (151 P.) an. In der Altersklasse U15 ist Veronika Pandzioch (294 P.) Jahresbeste, gefolgt von Max Kremer (140 P.). Isabell Wehofen (81 P.) und Sophie Grunden (27 P.) wurden für ihre Leistungen in der U18 geehrt. Trainerin Tanja Ehringfeld (72 P.) kämpfte bei den Frauen und wurde dafür ausgezeichnet.

In der Gesamtwertung setzten sich die Geschwister Alexander Pandzioch (363 P.) und Veronika Pandzioch (294 P.) deutlich von ihren Verfolgern ab. Platz drei belegte Petro Cardoso (159 P.). Und hier die Plätze bis Platz 15: Lio Molzahn (4.), Max Kremer (5.), Kacper Sworczuk (6.), Levi Steinhauf (7.), Isabell Wehofen (8.), Tanja Ehringfeld (9.), Johanna Martens (10.), Ben Schulz (11.), Sophie Grunden (12.), Miguel Plath (13.), Paul Naß (14.) und Leon Moll (15.).

Bei den Anfängern wurde Maja Schulz für ihre herausragenden Leistungen bei der Judo-Safari 2018 mit einer Medaille ausgezeichnet. Sie erreichte gleich bei ihrer ersten Teilnahme das beste Abzeichen, den „Schwarzen Panther“. Eine super Leistung.

Im Jahr 2019 wird es wieder zahlreiche Wettkämpfe geben und ihr habt die Chance, wieder fleißig Punkte für die Jahreswertung zu sammeln. Viel Erfolg!

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Am 5. Januar 2019 machte Tanja Ehringfeld vom Judo-Club Haldern 1978 e. V. sich auf den Weg nach Belgien zum 16. Internationalen Judoturnier „Trofee van de Donderslag“. Hier startete sie in einer 12-er Gruppe. Ihre erste Gegnerin kam aus Großbritannien. Nach 24 Sekunden ging Tanja Ehringfeld mit einer Waza-ari-Wertung in Führung. Durch den direkten Übergang vom Stand in den Boden zum Haltegriff gewann sie den Wettkampf. Im zweiten Kampf stand sie einer Niederländerin gegenüber. Auch diesen Kampf konnte sie für sich entscheiden. Ebenso siegte Tanja gegen die darauffolgende Belgierin. Somit stand sie im Finale gegen Julia Bocker aus Herford. Nach einer Minute führte sie mit einem Waza-ari und mit einer gelungenen Umdrehtechnik in den Sankaku besiegte sie auch ihre letzte Gegnerin. Für den ersten Platz erhielt Tanja eine Trophäe und einen neuen Judoanzug.

Am Abend startete dann das Ne-Waza Bodenturnier. Hier kämpfte Tanja Ehringfeld in ihrer Gewichtsklasse mit 9 Teilnehmerinnen. Alle drei Kämpfe, mit sogar einer Gegnerin aus Schweden, entschied sie für sich. Nun stand sie zum zweiten Mal an einem Tag ganz oben auf dem Treppchen.

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Die Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. trainieren seit 2018 gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, mit verschiedenartigen Lebensweisen und Werten auf einer Matte. In Zusammenarbeit mit den Maltesern in Rees ermöglicht der kleine Judoverein aus dem Lindendorf den Bewohnern der zentralen Unterbringungseinrichtung in Rees die Teilnahme am Vereinstraining sowie an Veranstaltungen und leistet damit einen kleinen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge.

Als sich der Vorstand des Judo-Clubs Haldern 1978 e.V. erstmalig mit der Thematik „Integration durch Sport“ beschäftigte gab es keinerlei Erfahrungswerte, viele Fragen und auch Bedenken, ob sich dieses Projekt realisieren lässt. Gleichwohl war man sich bewusst, dass Judo für die „Integration durch Sport“ besonders geeignet ist. Mit seinem vielseitigen Bewegungsangebot und insbesondere durch die Judowerte bietet diese Sportart ein beachtliches Potential. Und so entschied sich der Vorstand, die Herausforderung anzunehmen.

Schnell zeichnete sich ab, dass die Eingliederung der Gäste in das Familientraining am Samstag trotz sprachlicher Barrieren und unterschiedlicher gesellschaftlicher Herkunft völlig problemlos erfolgt und sich ein freundschaftliches, respektvolles Miteinander entwickelt. Und auch der sportliche Ehrgeiz beim Randori oder Stierkampf beeinträchtigt nicht die gute Atmosphäre. Eine positive Erfahrung, die letztendlich dazu führte, dass man abweichend von der ursprünglichen Konzeption den Flüchtlingen fortdauernd samstags die Teilnahme am Training ermöglicht. Ein Angebot, was gerne in Anspruch genommen wird und der Judo-Club Haldern 1978 e.V. auch über den Jahreswechsel hinaus aufrecht erhalten wird.