Allgemein

Am Sonntag, den 15. Oktober 2017 reisten sechs Halderner Judoka zum Willi-Lang-Gedächnis-Bezirkssichtungs- und Einladungsturnier an die Westender Straße in Duisburg-Meiderich. Die Ausbeute: Zwei Goldmedaillen und jeweils eine Silber- und Bronzemedaille.

In der Altersklasse U11 eröffneten Pedro Cardoso (-31 kg) und Alexander Pandzioch (-34 kg) für den Judo-Club Haldern 1978 e.V. den Wettkampf. Beide kämpften in einer 21-köpfigen Gruppe. Einen beachtenswerten 7. Platz erreichte Pedro Cardoso mit einer positiven Kampfbilanz von drei Siegen bei zwei Niederlagen. Alexander Pandzioch verpasste das Gewichtslimit um 100 Gramm. Kein Problem für den Halderner Judoka. Mit einer tadellosen Wettkampfstatistik von fünf Siegen gewinnt er in der Gewichtsklasse bis 34 kg.

In der U14 hatte Veronika Pandzioch (-36 kg) die Gegnerinnen im Griff und holte die Goldmedaille. Erstmalig startete Franklyn Nwankwo (-50 kg) in dieser Altersklasse. Über die Trostrunde sicherte er sich nach seinem verlorenen Auftaktkampf in einer Neunergruppe Platz drei.  Isabell Wehofen erreichte in der U17 Silber. Mit Platz fünf verpasste Sophie Grunden (U17) den Sprung aufs Treppchen. Die Betreuung der Halderner Judoka übernahmTrainerin Pia Martens.

Allgemein

Am vergangenen Samstag gab es für interessierte Eltern, Familienangehörige und Freunde beim Judo-Club Haldern 1978 e.V. eine Einweisung in das Regelwerk und das Wettkampfgeschehen rund um die Tatami. Jugendkampfrichteranwärter Niklas Wehofen erklärte das Verhalten an und auf der Matte sowie die wichtigsten Wettkampfregeln aus dem Jugendbereich. Interessiert verfolgten die Teilnehmer die Erläuterungen und brachten sich aktiv mit zahlreiche Fragen ein. Die Kids unterstützen dabei durch einige spannende Trainingskämpfe.

Aber damit nicht genug. Die Eltern nutzten die Gelegenheit den Judosport mal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können und schlüpften dazu in einen „Judogi“. Na ja, zumindest teilweise. Die Trainer Jörg Lankes und Hans-Jürgen Martens erklärten den Eltern mit Unterstützung der U18 Judoka einige Haltegriffe und gaben ihnen die Möglichkeit zur praktischen Übung. Dabei wurden die Teilnehmer immer mutiger und absolvierten sogar das eine oder andere Bodenrandori und versuchten sich beim „Stierkampf“. Eine ganz neue Erfahrung mit der abschließenden Erkenntnis: „Respekt, was unsere Kinder da leisten!“ Trotz der schweißtreibenden und anstrengenden Trainingseinheit machte es allen viel Spaß.