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Am Sonntag, den 6. März 2016 wurden die Westdeutschen Einzelmeisterschaft in Dormagen mit der weiblichen U 15 fortgesetzt. Für den Judo-Club Haldern 1978 e.V. standen Chantall Talarczyk und Isabell Wehofen auf den Wettkampflisten. In der Gewichtsklasse bis 36 kg  konnte Chantall Talarczyk ihren Auftaktkampf mit einem Ipponerfolg durch Tai-otoshi gewinnen. Mit einer Niederlage durch einen Armhebel verpasste sie den Einzug ins Halbfinale. In der Trostrunde versuchte sie einen Punkterückstand  aufzuholen, doch die Zeit lief ihr davon. Die Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft unmittelbar nach dem Alterklassenwechsel aus der U 12 war für Chantall Talarczyk schon ein besonderer Erfolg. Mit Platz neun in einem 18-köpfigen Teilnehmerfeld erzielte sie ein ausbaufähiges Ergebnis.

IsabellIsabell Wehofen marschierte in der Gewichtsklasse über 63 kg mit zwei Ipponerfolgen durch Tani-otoshi und O-soto-gari in der Finalrunde bis ins Halbfinale. In einem ausgeglichenen Semifinale nutzte sie im Bodenkampf ihre Chance und schaffte es die Gegnerin 20 Sekunden im Haltegriff auf der Matte zu fixieren. Damit stand ihrer Finalteilnahme nichts mehr im Wege. Die kraftraubenden Vorrundenkämpfe sind nicht spurlos an Isabell Wehofen vorbei gegangen. Im Finalkampf fehlte ihr die Kraft, sich aus dem Haltegriff ihrer Gegnerin zu befreien. Wie auch schon im vergangenen Jahr freute sie sich dennoch über einen beachtenswerten zweiten Platz bei der Westdeutschen Einzelmeisterschaft der weiblichen U 15.

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Platz drei für Chantall Talarczyk

Beim Landesoffen Turnier der U 15 am Sonntag, den 05. Juni 2016 in Essen-Kupferdreh  stand für die in den letzten Wochen so erfolgsverwöhnten Halderner Judoka eine schwere Prüfung auf dem Programm. Trainer Hans-Jürgen Martens schickte auf Landesebene sieben Judoka zum Kräftemessen auf die Matte. Max Kremer, Marvin Keulertz, Sophie Grunden, Dana Keulertz und Eleftherios Fassoulas zeigten gute und ausbaufähige Ansätze, konnten sich aber nicht in die Medaillenränge kämpfen. Chantall Talarczyk (-36 kg) schaffte es in einem 9-köpfigen Teilnehmerfeld ungeschlagen bis ins Halbfinale. Nach dem verpassten Einzug ins Finale gab es im Kampf um Platz drei eine weitere Chance für den Sprung aufs Siegertreppchen. Gut auf die Gegenerin eingestellt, setzte Chantall das taktische Konzept ihrer Trainer um, attackierte die Gegnerin immer wieder mit Angriffen, ohne jedoch von den gefährlichen Fußtechniken der Kontrahentin überrascht zu werden. Durch eine Bestrafung ihrer Gegnerin konnte sie sich einen hauchdünnen Vorteil verschaffen, den sie diszipliniert und geschickt über die Zeit rettete. Mit Platz drei hat sie Tuchfühlung zu den Spitzenathletinnen ihrer Gewichtsklasse aufgenommen.  Isabell Wehofen zog mit drei vorzeitigen Ipponerfolgen als Poolsiegerin in das Halbfinale der Gewichtsklasse + 63 kg ein. Von einem schnellen Angriff der Gegnerin überrascht, geriet sie in den Haltegriff ihrer Gegnerin. Auch sie erreichte am Ende einen ausgezeichneten dritten Platz. Betreut wurden die Judoka von Vivien Niesel und Hans-Jürgen Martens.

Ebenfalls einen hervorragenden dritten Platz erreichte Tanja Ehringfeld bereits am Samstag, den 04. Juni 2016 beim 31. Rhein-Ruhr-Wanderpokalturnier in Duisburg bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis  57 kg. In der Gewichtsklasse bis 63 kg erreichte Eva Ehringfeld bei den Frauen den fünften Platz.  Anna Ehringfeld konnte sich bei der weiblichen U 18 in der Gewichtsklasse bis 57 kg nicht platzieren.