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Die Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. trainieren seit 2018 gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, mit verschiedenartigen Lebensweisen und Werten auf einer Matte. In Zusammenarbeit mit den Maltesern in Rees ermöglicht der kleine Judoverein aus dem Lindendorf den Bewohnern der zentralen Unterbringungseinrichtung in Rees die Teilnahme am Vereinstraining sowie an Veranstaltungen und leistet damit einen kleinen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge.

Als sich der Vorstand des Judo-Clubs Haldern 1978 e.V. erstmalig mit der Thematik „Integration durch Sport“ beschäftigte gab es keinerlei Erfahrungswerte, viele Fragen und auch Bedenken, ob sich dieses Projekt realisieren lässt. Gleichwohl war man sich bewusst, dass Judo für die „Integration durch Sport“ besonders geeignet ist. Mit seinem vielseitigen Bewegungsangebot und insbesondere durch die Judowerte bietet diese Sportart ein beachtliches Potential. Und so entschied sich der Vorstand, die Herausforderung anzunehmen.

Schnell zeichnete sich ab, dass die Eingliederung der Gäste in das Familientraining am Samstag trotz sprachlicher Barrieren und unterschiedlicher gesellschaftlicher Herkunft völlig problemlos erfolgt und sich ein freundschaftliches, respektvolles Miteinander entwickelt. Und auch der sportliche Ehrgeiz beim Randori oder Stierkampf beeinträchtigt nicht die gute Atmosphäre. Eine positive Erfahrung, die letztendlich dazu führte, dass man abweichend von der ursprünglichen Konzeption den Flüchtlingen fortdauernd samstags die Teilnahme am Training ermöglicht. Ein Angebot, was gerne in Anspruch genommen wird und der Judo-Club Haldern 1978 e.V. auch über den Jahreswechsel hinaus aufrecht erhalten wird.

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Am Donnerstag, den 20. Dezember 2018 legten neun Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. vor den prüfenden Blicken von Christian Krebbing erfolgreich ihre Gürtelprüfung zum nächst höheren Schülergrad ab.  

Die Vorbereitung auf die Prüfung verlief aus Sicht der Trainer ein wenig holprig. Die vielen Termine in der vorweihnachtlichen Zeit und die Erkältungswelle sorgten immer wieder für Ausfälle beim Training und machten das Projekt „Mein neuer Gürtel“ zu einer besonderen Herausforderung für Trainer und Judoka. Mit Beginn der Prüfung stieg auch die Aufregung. Knapp zwei Stunden zeigten die Judoka ihrem Prüfer Christian Krebbing Falltechniken, Würfe, Haltegriffe, Hebel- und Würgetechniken und meisterten ihr Programm.

Wir beglückwünschen alle Prüflinge, die mit Stolz ihren neuen Gürtel tragen dürfen: Maurice van de Loo (7. Kyu/gelb), Markus Arndt (7. Kyu/gelb), Merle Lange (6. Kyu/gelb-orange), Elias Schürmann (6. Kyu/gelb-orange), Michael Schulz (6. Kyu/gelb-orange), Kacper Sworczuk (4. Kyu/orange-grün), Pedro Cardoso (4. Kyu/orange-grün), Alexander Pandzioch (3. Kyu/grün) und Niklas Wehofen (1. Kyu/braun).

Die besten Prüfungen zeigten Alexander Pandzioch und Niklas Wehofen, gefolgt von Pedro Cardoso mit Markus Arndt auf Platz zwei vor Michael Schulz.

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Die vielen vorweihnachtlichen Termine und nicht zuletzt die kurzfristigen krankheitsbedingten Absagen haben den Kader des Judo-Club Haldern 1978 e.V. am vergangenen Wochenende bei den Stadtmeisterschaften in Bocholt dahin schmelzen lassen. Mit acht Startern war an eine Platzierung in den Vereinswertungen nicht zu denken, aber in der Einzelwertung war hier und da ein persönlicher Erfolg möglich.

Pedro Cardoso (U13) war trotz leichter gesundheitlicher Einschränkungen hoch motiviert und wollte zum Jahresabschluss noch einmal einen Turniersieg einfahren. Nach anfänglichen Problemen steigerte sich der Halderner Judoka und erreichte am Ende mit drei Siegen das erklärte Ziel. Levi Steinhauf und Ben Schulz vertraten den Judo-Club Haldern 1978 e.V. in der Altersklasse U10. Beide kämpften gut und holten mit einer ausgeglichenen Kampfbilanz verdient die Silbermedaille. Einen guten Wettkampf lieferte auch Max Kremer (U15) ab. Mit zwei Siegen und einer Niederlage erreichte er eine positive Wettkampfbilanz sowie Platz zwei in seiner Gewichtsklasse.

 

Geburtstagskind Veronika Pandzioch (-48 kg/U15) startete erwartungsgemäß in ihrer Gewichtsklasse durch und kämpfte sich mit zwei Siegen auf Platz eins. Neben der Goldmedaille erhielt sie für einen sehenswerten O-goshi den Pokal für die beste Technik in der U15.

Die Ergebnisse der Halderner Judoka noch einmal in der Zusammenfassung: Pedro Cardoso (1. Platz/U13), Johanna Martens (3. Platz/U13), Kacper Sworczuk (3. Platz/U13), Isabell Wehofen (2. Platz/Frauen), Ben Schulz (2. Platz/U10), Levi Steinhauf (2. Platz/U10), Max Kremer (2. Platz/U15) und Veronika Pandzioch (1. Platz/U15).

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Die Jahresabschlussfeier des Judo-Club Haldern 1978 e.V. findet jedes Jahr im Anschluss an das Kreis-Nikolaus-Turnier in der Sporthalle am Motenhof statt. So auch in diesem Jahr. Mit rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht und es herrschte eine gute Stimmung in gemütlicher Atmosphäre.

Die Judoka schlüpften zunächst noch einmal in ihren Judogi und zeigten den Zuschauern einige schöne und anschauliche Freundschaftskämpfe mit sehenswerten Techniken und unermüdlichem Kampfgeist. Eine ausgiebige Stärkung vom Büffet, und dann stand plötzlich und überraschend der Niklaus in der Tür. Er berichtete wieder von seinen Beobachtungen, lobte den Verein für sein unentwegtes Engagement in der OGaTa sowie bei der Integration der Flüchtlinge und sprach sowohl lobende als auch mahnende Worte zu jedem einzelnen Judoka. Jeder so, wie er es verdient hat. Immer dann, wenn es angemessen erschien, ermutigte er Knecht Ruprecht auch mal die Rute einzusetzen.

 

Im weiteren Verlauf nutzten die Erwachsenen die Zeit für gute Gespräche, während Isabell Wehofen & Max Kremer mit den Kids wichtelten. Stefan Wolbring versammelte die Kinder anschließend auf der Matte und führte mit ihnen noch ein umfangreiches Programm mit lustigen Mannschaftsspielen durch. Tolle Aktionen, die den Kindern sowie auch den Zuschauern sehr viel Spaß bereiteten. Zu fortgeschrittener Stunde bezogen die Kinder so nach und nach ihr Nachtlager und verkrochen sich in ihre Schlafsäcke. Für den einen oder anderen war die Nachtruhe sehr kurz. Nach dem Frühstück wurde gemeinsam klar Schiff gemacht und so löste sich nach und nach die Runde auf. Es war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein langes sowie zeitweise auch ein aufreibendes Wochenende, bei dem aber in der Nachbetrachtung die positiven Eindrücke sicherlich überwiegen und in Erinnerung bleiben.

Der Judo-Club Haldern 1978 e.V. bedankt sich bei allen Helfern, die mit ihrer Unterstützung einen fühlbaren Beitrag zum Gelingen der Jahresabschlussfeier geleistet haben. Herzlichen Dank.

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Das diesjährige Kreis-Nikolaus-Turnier am 01. Dezember 2018 erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Mit gut 150 Teilnehmern aus 13 Vereinen in drei verschiedenen Altersklassen wurde es zeitweise eng in der kleinen Halle am Motenhof. Die gute Stimmung und tolle Wettkämpfe machten jedoch dieses kleine Manko wieder wett.

Das traditionelle Kreis-Nikolaus-Turnier beim Judo-Club Haldern 1978 e.V. ist eines der wenigen Turniere im Kreis Kleve, dass neben den offiziellen Meisterschaften angeboten wird und ist daher eine gute Einstiegsmöglichkeit für Wettkampfneulinge. So debütierten auch gleich vier Halderner Judoka, die erst im November mit der ersten erfolgreichen Gürtelprüfung zum 8. Kyu (weiß-gelber Gürtel) die Startberechtigung erhalten haben. Aber auch die weniger wettkampforientierten Judoka nutzten genauso wie die Halderner Medaillenhoffnungen die Gelegenheit vor heimischem Publikum zu kämpfen. Insgesamt gingen 14 Judoka für den Judo-Club Haldern 1978 e.V. an den Start.

 

Die Stimmung und Unterstützung im Halderner Team war toll. Die Kids feuerten sich gegenseitig an und klatschten nach jedem Kampf ab. Der Teamgeist war einfach großartig und das beflügelte den einen oder anderen Judoka dazu, über sich hinaus zu wachsen. Hier die Ergebnisse im Überblick: Levi Steinhauf (1. Platz/U10), Hennes Dünk (5. Platz/U10), Leon Moll (3. Platz/U10), Felix Vietz (7. Platz/U10), Miguel Plath (2. Platz/U10), Ben Schulz (3. Platz/U10), Noe Cardoso (5. Platz/U10), Johanna Martens (2. Platz/U13), Maurice van de Loo (5. Platz/U13), Kacper Sworczuk (2. Platz/U13), Pedro Cardoso (2. Platz/U13), Alexander Pandzioch (1. Platz/U13), Max Kremer (5. Platz/U15) und Veronka Pandzioch (1. Platz/U15).

Die Planung und Vorbereitung des Turniers war wieder mit sehr viel Arbeit verbunden. Der Judo-Club Haldern 1978 e.V. bedankt sich bei allen Helfern, die mit ihrem Engagement wesentlich zum Erfolg beigetragen haben. Dankeschön.

 

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Klassenlehrerin Frau Kock hatte eine ganz besondere Idee für Ihre Schülerinnen und Schüler  der 3. Klasse der Lindenschule: Eine Judo Schnupperstunde! In Zusammenarbeit mit unserem Trainer Hans-Jürgen Martens wurde das Ziel der Übungsstunde festgelegt: „Judo – mehr als nur Sport“.  Und so wurde der Schulunterricht am 21. November 2018 vom Klassenzimmer in die Sporthalle verlegt.

Im Dialog mit dem Trainer des Judo-Club Haldern 1978 e.V. lernten die Kinder, was Judo ist sowie die Leitideen und die unbedingt einzuhaltenden Regeln für die Übungsstunde kennen. Nach dem traditionellen Angrüßen begann das Aufwärmen mit kleinen Spielen, bevor  die judospezifischen Übungen (Fallschule) und turnerische Elemente (Handstand usw.) ausprobiert werden konnten.

Die „Trainerassistenten“ Levi Steinhauf, Leon Moll und Julian Jagodic zeigten zunächst einige Wurf- und Haltetechniken. Dann war es endlich soweit: Die Kids probierten sich im Bodenkampf und mussten ihren Partner mit den Schultern auf der Matte fixieren und halten. Zunächst ohne Vorgaben und dann mit Hilfe der ersten Technik. Schnell merkten die Kinder, dass es mit Haltegrifftechnik deutlich besser geht.

 

Im abschließenden Stierkampf lernten die Kinder das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ kennen und vertieften die bereits bekannten Judowerte wie Höflichkeit, Ernsthaftigkeit, Mut und Respekt. Um nur einige zu nennen. Immer dann, wenn die Schülerinnen und Schüler ihm anschauliche Beispiele beim Stierkampf lieferten, erarbeitete Trainer Hans-Jürgen Martens gemeinsam mit den Kids das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“, wie z.B. die Kraft des Gegners durch geschicktes Ausweichen  zu nutzen. Die Kids lernten schnell, verbesserten ihre Kampfführung und hatten dabei viel Spaß.

Judo trainiert den Körper und man lernt wie man den Gegner besiegen kann. Judo ist von Wertevorstellungen getragen, die ein bestimmtes Verhalten, die Einhaltung der Judowerte sowie gute Manieren einfordern, um sich auch in seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Judo ist mehr als nur Sport.