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Im Fokus unserer Turnierberichterstattung stehen vorwiegend die Wettkämpfer des Judo-Club Haldern 1978 e.V. mit ihren Leistungen, Erfolgen und Platzierungen. Wenig Beachtung – oder nur dann, wenn man mit ihrem Handeln oder ihren Entscheidungen nicht einverstanden ist – schenkt man denjenigen, die uns jahrein und jahraus bei der Ausübung unserer Sportart als Wettkampfsport ermöglichen.

Niklas Wehofen, Birgit Kallen und Christian Krebbing

Es ist ein harter Job, bei dem man seinen „Mann oder Frau“ stehen muss. In Bruchteilen von Sekunden die Situation erkennen, bewerten und eine Entscheidung zu treffen ist die Aufgabe unserer Kampfrichter. Bezirkskampfrichterin Birgit Kallen ist schon seit Jahren im Geschäft und lässt sich auch nicht durch die Zurufe der Trainer am Mattenrand aus der Ruhe bringen. Mit Christian Krebbing und Niklas Wehofen stehen zwei weitere Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. als Kampfrichter auf der Tatami. Bereits im Jahr 2013 hat Christian Krebbing seine Ausbildung zum Kreiskampfrichter abgeschlossen und leitete seit dem viele Zweikämpfe auf Kreisebene. Im September 2019 wurde er zum Bezirkskampfrichter „befördert“. Die Kampfrichterlaufbahn schlug Niklas Wehofen im Dezember 2015 als Jugendkampfrichteranwärter ein. Er entwickelte sich gut und wurde im September 2019 zum Kreiskampfrichter ernannt. Alle drei Halderner Kampfrichter verfolgen ihre Tätigkeit mit viel Freude und stehen gerne auf der Wettkampffläche.

Andreas Herr, Marvin Gertzen, Rui Cardoso und Michael Schulz

Unterstützung erhalten die Kampfrichter von den sogenannten Listenführern am Wettkampftisch. Sie sorgen für einen reibungslosen Wettkampfbetrieb auf der Matte, rufen die Begegnungen auf, nehmen die Wettkampf- sowie Haltezeiten, setzen die Kommandos und Zeichen der Kampfrichter um und bedienen die Anzeigetafel. Eine anspruchsvolle Aufgabe, für die beim Judo-Club Haldern 1978 e.V. in den letzten Jahren immer wieder Judoka und Eltern ausgebildet wurden. Stellvertretend hierfür stehen Andreas Herr, Marvin Gertzen, Rui Cardoso und Michael Schulz, die erst kürzlich den Lehrgang besuchten und ihre Lizenz erworben haben. Den ersten Einsatz bekamen sie gleich bei unserem Kreis-Nikolausturnier und sammelten dabei wichtige Erfahrungen.

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Für den letzten Wettkampf in diesem Jahr haben sich drei Halderner Judoka noch mal ein besonderes Turnier ausgesucht. Im niederländischen Enschede kämpften Pedro Cardoso, Veronika Pandzioch und Tanja Ehringfeld am 15. Dezember 2019 bei den Open Twents Judo Kampioenschap. Veronika Pandzioch schließt ihre diesjährige Erfolgsliste mit einer Bronzemedaille. Geradewegs hinter den Podestplätzen landete Tanja Ehringfeld auf Platz vier.

Schon beim Betreten der Halle lag die Wettkampfatmosphäre spürbar in der Luft. Der Wettbewerb auf zehn Matten war perfekt organisiert, die Gewichtsklassen waren gut und mit internationaler Beteiligung besetzt, einfach nur beeindruckend. Da gab es für unsere Wettkämpfer alle Hände voll zu tun.

Den Anfang machte Pedro Cardoso (- 46 kg). Er trat seinem ersten Gegner ebenbürtig gegenüber und musste gleich mal seine Kondition unter Beweis stellen. Nach einer Kampfzeit von insgesamt acht Minuten und 53 Sekunden schaffte er den Sprung in Runde zwei. Nach einer Niederlage in Runde zwei ging er auch im dritten Kampf in die Verlängerung. Mit einem Würger zwang sein Gegner ihn nach sechs Minuten und 36 Sekunden zur Aufgabe. Bei den Frauen stieg Tanja Ehringfeld in den Kampf um die Platzierungen ein und musste sich nach vier absolvierten Kämpfen mit Platz vier leider hinter den Medaillenrängen einreihen.

Veronika Pandzioch (- 52 kg) stieß auf eine 15-köpfige Gruppe mit guten Judoka. Mit einem Sieg durch Haltegriff und der Disqualifikation ihrer Gegnerin im zweiten Kampf zog sie ins Semifinale ein. Dort standen sich zwei gute Judoka auf Augenhöhe gegenüber und lieferten sich einen fairen aber harten Zweikampf. Ein missglückter Konterversuch von Veronika Pandzioch brachte ihrer Kontrahentin den entscheidenden Punktevorteil. Finale verpasst, Kampf um Platz drei gebucht. Der intensive und harte Wettkampf ist nicht spurlos an ihr vorbei gegangen und trotz der ersten „Wehwehchen“ war sie fest entschlossen, die Bronzemedaille mitzunehmen. Die sicherte sich die Halderner Wettkämpferin mit einem Konter, der mit Ippon bewertet wurde. Erneut ein tolles Ergebnis bei einem hochklassigen Turnier.

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Eine Woche nach unserem Kreis-Nikolaus Turnier kämpften unsere Judoka am 07. und 08. Dezember 2019 bei den offenen Bocholter Judo Stadtmeisterschaften. Gastgeber JC Kolping Bocholt registrierte gut 180 Kampfsportler aus 16 Vereinen. Der Judo-Club Haldern 1978 e.V. ging in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen 21-mal an den Start.

Leistungen und Ergebnisse lassen sich bekanntlicher Weise auch an den Platzierungen ablesen. Unsere Judoka waren hoch motiviert, in diesem Jahr noch einmal eine Medaille mit nach Hause zu nehmen. Die Zuschauer sahen spannende Kämpfe und tolle Techniken. Am Ende des Wettkampfs hatten die Halderner Judoka sieben Gold-, vier Silber- und zehn Bronzemedaillen im Gepäck. Für die beste Technik in der U13 männlich erhielt Alexander Pandzioch zudem den Technikerpreis. Ein solides Gesamtergebnis.

Unsere Ergebnisse kompakt: Jugend U10: Anthony Hartung (1.), Julian Jagodic (2.), Levi Steinhauf (1.). Jugend U13: Miguel Plath (3.), Angelina Stratmann (3.), Johanna Martens (1.), Fynn Böhling (3.), Pedro Cardoso (1.), Leroy Hampton (1.), Noe Cardoso (3.), Alexander Pandzioch (1.). Jugend U15: Veronika Pandzioch (1.), Marvin Gertzen (3.), Maurice van de Loo (3.), Kacper Sworczuk (3.), Alexander Pandzioch (2.), Leroy Hampton (2.), Pedro Cardoso (3.), Fynn Böhling (3.). U18 und Männer: Max Kremer (2.) und Michael Schulz (3.). Trainer: Pia Martens, Isabell Wehofen und Hans-Jürgen Martens.

Der Trainerstab freute sich über das erfolgreiche Abschneiden der Judoka. Platzierungen und Medaillen sind für die Kids wichtig. Die Trainer beobachteten aber auch positive Entwicklungen bei einzelnen Judoka. Hier ein paar Beispiele, die stellvertretend für die insgesamt guten Leistungen der Halderner Judoka stehen: Ein besonderes Lob verdienten sich Angelina Stratmann, Johanna Martens und Kacper Sworczuk, die ihre Trainer durch ihre Motivation, Kampfgeist und ungebrochenen Siegeswillen beeindruckten. Auch wenn sie nicht immer erfolgreich waren. Nach einem völlig verkorksten Auftakt lauschte Julian Jagodic den Worten seiner Trainer und setzte die taktischen Anweisungen erfolgreich um. Niederlage wegstecken, Schalter umlegen und wieder in die Erfolgsspur kommen. Eine enorme Leistung für den jungen Kämpfer. In der U13 begeisterten Alexander Pandzioch (Technikerpreis) und Pedro Cardoso das Publikum und die Kampfrichter mit sehenswerten Würfen. In der U15 mussten beide eine Niederlage wegstecken. Pedro Cardoso zeigte einen starken Wettkampf und konnte als einziger den späteren Erstplatzierten besiegen. Hierfür gab es Applaus von den Zuschauern und eine besondere Anerkennung von den Trainern.

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Eine tolle Überraschung! Und passender hätte es nicht sein können: Der Nikolaus stattete in Begleitung von Knecht Ruprecht den rund 30 Judoka des Judo-Club Haldern 1978 e.V. am Nikolausabend beim Training einen Besuch ab. Wie in jedem Jahr hatte er sein „Goldenes Buch“ unterm Arm, in dem er seine Notizen macht.

Zur Einstimmung ein Nikolauslied und dann öffnete er unter den erwartungsvollen Blicken der Kinder sein „Goldenes Buch“. Er lobte den tollen Zusammenhalt im Verein, die Hilfsbereitschaft der Eltern, den Einsatz der Trainer sowie die Arbeit des Vorstandes. Die Fortschritte der Judoka, von den Neulingen bis hin zu den „alten Hasen“, sind ihm nicht verborgen geblieben und er stellte dies in seiner Ansprache ebenfalls positiv heraus. Doch hier und da gab es auch ein wenig Kritik, so dass Knecht Ruprecht vorsorglich die Rute sprechen lassen durfte.

Anschließend begutachtete er die sportlichen Leistungen und ließ sich von den Judoka einige Techniken vorführen sowie Fragen rund um den Judosport beantworten. Auch unsere Kids hatten einige Fragen an den Nikolaus. Sie waren neugierig, wie Knecht Ruprecht zum Nikolaus gekommen ist. Im Halbkreis vorm Nikolaus sitzend lauschten sie aufmerksam seinen Erzählungen. Mit einem Nikolauslied zog er dann aus der Halle und wünschte allen eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit.

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Unser Kreis-Nikolaus Turnier fand in diesem Jahr am 30. November 2019 in der Dreifachsporthalle am Schulzentrum in Rees statt. Die in den letzten Jahren stetig gestiegenen Teilnehmerzahlen unterstreichen den Anklang des Turniers, hatten aber auch zur Folge, dass wir aus Platzgründen nach Rees ausweichen mussten. Eine gute Entscheidung: Ausreichend Platz, eine gute Ausstattung und eine Tribüne für die Zuschauer mit gutem Blick auf das sportliche Geschehen.

Cornelia Kremer und das Organisationsteam um Nadine Gertzen stellten sich den organisatorischen sowie logistischen Aufgaben und bündelten alle Kräfte im und um den Verein, so dass das Turniers dank des vorbildlichen Einsatz der Verantwortlichen und der Helfer wieder ein Erfolg war.

Nun zu den Hauptakteuren der Veranstaltung, unseren Judoka: Auch im sportlichen Bereich war der Judo-Club Haldern 1978 e.V. erfolgreich. Unsere 18 Wettkämpfer sammelten sechs Gold-, vier Silber, acht Bronzemedaillen und für jeden Kämpfer eine Urkunde sowie einen Schokoladen-Nikolaus ein. Im Ergebnis eine gute Bilanz. Die Halderner Erfolge in der Zusammenfassung: David Gertzen (3.), Anthony Hartung (3.), Julian Jagodic (3.), Levi Steinhauf (1.), Leon Moll (2.), Miguel Plath (2.), Angelina Stratmann (3.), Johanna Martens (3.), Fynn Böhling (1.), Pedro Cardoso (1.), Sarah Gertzen (3.), Leroy Hampton (3.), Alexander Pandzioch (1.), Lio Molzahn (1.), Kacper Sworczuk (3.), Maurice van de Loo (2.), Veronika Pandzioch (1.) und Marvin Gertzen (3.). Unterstütz wurden unsere Judoka lautstark von den Zuschauern auf der Tribüne sowie von unseren Trainern Pia Martens, Isabell Wehofen und Hans-Jürgen Martens am Mattenrand.

Den vielen helfenden Händen an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön. Ein Turnier in der Größenordnung (140 Judoka) zu planen, organisieren und durchzuführen war für unseren kleinen Dorfverein schon eine Herausforderung. Wir haben eine hohe Hilfsbereitschaft erfahren und jeder noch so kleine Handschlag hat zum Erfolg und Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Dafür sind wir sehr dankbar. Vielen Dank.

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Beim diesjährigen Willi-Lang-Gedächnisturnier am Samstag, den 23. November 2019 in Duisburg kämpften fünf unserer Judoka in zwei Altersklassen. Sie holten sich einen kompletten Medaillensatz bestehend aus einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille.

Anhängig von der Teilnehmerzahl in den einzelnen Gewichtsklassen mussten die Halderner Judoka nach verschiedenen Wettkampfsystemen um die Platzierungen kämpfen. Leroy Hampten (U14/-34 kg) setzte sich im Modus „Best of Three“ durch und wurde dafür mit der Goldmedaille belohnt. Silber ging an Miguel Plath (U11/- 43 kg), Bronze holte sich Pedro Cardoso (U14/-43 kg). Auch wenn es am Ende nicht für eine Platzierung in den Medaillenrängen reichte, war Trainer Hans-Jürgen Martens auch mit den Leistungen von Levi Steinhauf (U11/-40 kg) und Fynn Böhling (U14/- 50 kg) zufrieden.