Judoka aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich am Samstag, den 24. September 2016 beim Landessichtungsturnier U 14 in Mülheim zum Wettkampf. Die Halderner Mädchen mit Medaillen, Paul Stamm auf Platz sieben.
Mit dem Landessichtungsturnier stand für die Halderner Jugend ein anspruchsvolles und mit Blick auf die kommende Saison 2017 ein richtungsweisendes Turnier auf dem Terminkalender. Trainer Hans-Jürgen Martens ging es in erster Line um die Standortbestimmung. Wo stehen wir im Vergleich zu anderen Judoka und woran müssen wir arbeiten? In der weblichen U 14 stellten die Halderner Judoka unter Beweis, dass sie zum Kreis der besten Kämpferinnen gehören. Jule Stamm (- 57 kg) und Veronika Pandzioch (- 33 kg) belegten einen herovrragenden zweiten Platz. Bronze in der Gewichtsklasse bis 52 kg ging an Sophie Grunden. Max Kremer(- 37 kg) und Eleftherios Fassoulas (- 50 kg) mussten sich der Konkurrenz geschlagen geben. Lediglich Paul Stamm (- 34 kg) schaffte mit Platz sieben den Sprung ins Ranking.
In der Gewichtsklasse bis 60 kg startete Tobias Grunden. Im ersten Kampf unterlag er dem späteren Turniersieger. Im darauf folgenden Kampf schied er aus dem Turnier aus. Als nächstes ging Anna Ehringfeld bis 57 kg an den Start. Sie besiegte nach 5 Sekunden mit einem Tai-otoshi ihre Gegnerin. Im nächsten Kampf zeigte Anna gute Ansätze, verlor jedoch mit zwei Waza-ari. In der Trostrunde gewann sie durch einen Haltegriff, musste sich im nächsten Kampf jedoch mit einem Ippon geschlagen geben. Somit belegte sie von 17 Teilnehmern den siebten Platz. Ashley Nwankwo ging bis 63 kg auf die Matte. Ihren ersten Kampf verlor sie unglücklich durch einen Würger und zog in die Trostrunde ein. Dort schied sie vorzeitig aus. Isabell Wehofen ging in der Gewichtsklasse über 70 kg an den Start. Ihren ersten Kampf gewann sie souverän mit 2 Waza-ari Wertungen für einen De-ashi-barai. Im zweiten Kampf musste sie sich leider geschlagen geben. Somit sicherte sich Isabell am Ende Rang zwei. Trainerin Vivien Niesel war mit den gezeigten Leistungen zufrieden und freute sich, dass die judokas Erfahrungen auf Landeesebene sammeln konnten.
